
Du hast eine Website.
Sie sieht gut aus. Vielleicht sogar sehr gut.
Und trotzdem passiert zu wenig.
Zu wenig Anfragen.
Zu wenig qualifizierte Kontakte.
Zu wenig echte Gespräche.
Das Problem ist fast nie das System. Nicht WordPress. Nicht TYPO3. Nicht das Template.
Das Problem ist strategisch.
Viele Unternehmer bauen eine Website, aber keine Wirkung. Sie investieren in Oberfläche, aber nicht in Struktur. In Design, aber nicht in Klarheit.
Hier sind fünf Fehler, die dich konkret Kunden kosten – und wie du sie sauber vermeidest.
Fehler 1: Deine Website ist aus deiner Perspektive geschrieben – nicht aus Kundensicht
Die meisten Websites beginnen mit einem Satz über das Unternehmen.
„Wir sind ein innovatives Unternehmen.“
„Seit 15 Jahren am Markt.“
„Mit Leidenschaft und Kompetenz.“
Das klingt nicht falsch. Aber es ist irrelevant.
Ein Besucher kommt nicht wegen dir auf deine Seite. Er kommt, weil er ein Problem hat. Weil er unsicher ist. Weil er eine Lösung sucht.
Wenn deine Website nicht innerhalb der ersten Sekunden klar macht, dass du genau dieses Problem verstehst, verlierst du ihn.
Menschen scannen. Sie lesen nicht sofort alles. Sie suchen nach einem Signal:
Bin ich hier richtig?
Wenn dieses Signal fehlt, klicken sie weiter.
Wie du das vermeidest:
Dreh die Perspektive um.
Sprich die Situation deines Kunden direkt an. Zeige, dass du seine Herausforderung kennst. Benenne sie klar.
Nicht: „Wir entwickeln moderne Websites.“
Sondern: „Du willst, dass deine Website endlich Anfragen bringt – statt nur gut auszusehen?“
Der Kunde ist die Hauptfigur. Du bist der Experte im Hintergrund, der ihn führt.
Fehler 2: Keine klare Positionierung
„Wir arbeiten branchenübergreifend.“
„Für kleine und mittelständische Unternehmen.“
„Für Startups und Konzerne.“
Das klingt flexibel. In Wahrheit wirkt es beliebig.
Positionierung bedeutet nicht, dass du nur noch eine Zielgruppe annehmen darfst.
Positionierung bedeutet, dass deine Kommunikation klar ist.
Wenn jeder sich angesprochen fühlen soll, fühlt sich niemand wirklich gemeint.
Menschen kaufen dort, wo sie sich verstanden fühlen. Und verstanden fühlt man sich nur, wenn jemand konkret wird.
Wenn deine Website so formuliert ist, dass sie theoretisch auf jede Branche passt, fehlt Tiefe. Und ohne Tiefe entsteht kein Vertrauen.
Wie du das vermeidest:
Definiere klar, wen du ansprichst.
Nenne typische Situationen.
Beschreibe echte Probleme.
Ein Dienstleister für Handwerksbetriebe darf das auch sagen. Ein Webentwickler für Coaches ebenso. Klarheit zieht die Richtigen an – und stößt die Falschen bewusst ab. Das spart Zeit und erhöht Qualität.
Fehler 3: Deine Website hat keinen klaren Weg
Viele Websites sind strukturell chaotisch.
Startseite. Leistungen. Über uns. Kontakt.
Mehr nicht.
Kein roter Faden. Kein klarer Prozess. Kein geführter Weg.
Doch Besucher brauchen Orientierung. Sie wollen wissen, was als Nächstes passiert. Wie die Zusammenarbeit abläuft. Was sie erwartet.
Wenn deine Seite keinen klaren Ablauf kommuniziert, entsteht Unsicherheit. Und Unsicherheit verhindert Entscheidungen.
Eine gute Website beantwortet nicht nur „Was bietest du an?“, sondern auch:
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
Was ist der erste Schritt?
Was passiert danach?
Wie du das vermeidest:
Baue einen klaren Prozess ein.
Zeige, wie aus einer Anfrage ein Ergebnis wird.
Menschen wollen Struktur. Sie wollen Planbarkeit. Wenn du diesen Rahmen sichtbar machst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Kontakt aufnimmt.
Fehler 4: Zu viele Behauptungen, zu wenig Beweise
„Wir liefern höchste Qualität.“
„Unsere Kunden sind begeistert.“
„Wir arbeiten professionell.“
Das behauptet jeder.
Vertrauen entsteht nicht durch Worte, sondern durch Belege.
Gerade online, wo dein Gegenüber dich nicht persönlich kennt, sind Vertrauenssignale entscheidend. Ohne sie bleibt alles abstrakt.
Was fehlt oft?
Konkrete Projekte.
Echte Referenzen.
Einblicke in die Arbeitsweise.
Transparente Prozesse.
Menschen wollen sehen, was du bereits umgesetzt hast. Sie wollen verstehen, wie du denkst. Wie du arbeitest. Wie du Entscheidungen triffst.
Wie du das vermeidest:
Zeige reale Ergebnisse.
Erkläre deinen Ablauf.
Gib Einblick in deine Denkweise.
Transparenz erzeugt Sicherheit. Und Sicherheit führt zu Kontakt.
Fehler 5: Deine Website ist statisch – dein Markt aber nicht
Viele Unternehmer behandeln ihre Website wie ein abgeschlossenes Projekt.
Einmal erstellt. Einmal veröffentlicht. Fertig.
Doch Märkte verändern sich. Angebote entwickeln sich weiter. Zielgruppen verändern ihr Verhalten.
Wenn deine Website das nicht widerspiegelt, verliert sie Wirkung – auch wenn sie technisch noch einwandfrei funktioniert.
Hinzu kommt: Ohne Analyse weißt du gar nicht, wo du Potenzial verlierst.
Welche Seiten werden wirklich gelesen?
Wo brechen Besucher ab?
Welche Inhalte funktionieren?
Wer seine Website nie hinterfragt, verschenkt Möglichkeiten.
Wie du das vermeidest:
Betrachte deine Website als System.
Analysiere regelmäßig das Nutzerverhalten.
Optimiere Texte.
Passe Call-to-Actions an.
Schärfe dein Angebot.
Digitaler Erfolg ist kein Zufall. Er entsteht durch kontinuierliche Verbesserung.
Warum diese Fehler teuer sind
Das Schwierige an diesen Fehlern ist: Sie sind unsichtbar.
Deine Website läuft.
Sie ist online.
Vielleicht bekommst du sogar positives Feedback.
Aber sie konvertiert nicht.
Jeder Besucher, der deine Seite verlässt, ohne zu handeln, ist verlorenes Potenzial. Und je höher dein Angebotspreis ist, desto teurer wird dieser Verlust.
Eine strategisch aufgebaute Website arbeitet für dich.
Eine unklare Website kostet dich Geld – jeden Tag.
Fazit: Deine Website ist kein Designprojekt, sondern ein Entscheidungssystem
Wenn du eines mitnehmen solltest, dann das:
Eine Website ist kein digitales Schaufenster.
Sie ist ein Entscheidungssystem.
Sie muss führen.
Sie muss Klarheit schaffen.
Sie muss Vertrauen aufbauen.
Sie muss Handlungen auslösen.
Und genau das passiert nicht zufällig.
Wenn du deine Website aus Kundensicht denkst, klar positionierst, einen strukturierten Weg aufbaust, echte Beweise zeigst und kontinuierlich optimierst, verändert sich etwas Entscheidendes:
Sie wird vom Kostenfaktor zum Wachstumstool.
Und genau dort beginnt der Unterschied zwischen „online sein“ und „online gewinnen“.

